Weltladen
Bamberg

Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

 

Schön, dass wir Sie auf unseren Seiten begrüßen dürfen! Wir freuen uns über Ihr Interesse am Fairen Handel und an unserem Weltladen. Hier erfahren Sie einiges über unsere Arbeit, über unsere Waren und über die Menschen, die diese vor allem im Globalen Süden herstellen.

Wir verkaufen fair gehandelte Produkte aus Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Der Faire Handel überzeugt mit einer breiten Auswahl hochwertiger und exklusiver Produkte, darunter Kaffee, Tee, Schokolade und schmackhafte Lebensmittel, reizvolle Handwerksprodukte sowie tolle Geschenkideen. Durch die Bezahlung fairer Preise wollen wir zu mehr Gerechtigkeit im globalen Welthandel beitragen.

Die drei tragenden Säulen des Fairen Handels sind Bildungsarbeit, der Verkauf von fair produzierten und gehandelten Waren sowie die politische Arbeit für eine gerechtere Welt. Wir stellen für Schulen und Gruppen verschiedene Materialien zur Verfügung (s. „Bildungsservice“).

In unserem Laden engagieren sich ca. 20 Ehrenamtliche mit viel Freude bei Verkauf und Beratung. Der 1979 gegründete Weltladen Bamberg ist über den Verein SidEW auch Mitglied im Weltladen Dachverband. Wir handeln nach der Konvention der Weltläden und deren Fairhandelskriterien. In Deutschland gibt es rund 900 Weltläden und europaweit etwa 2.500 Weltläden.

Wir uns freuen auf Ihren Besuch und die Unterstützung der Produzent*innen weltweit!

 

 

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Ab dem 1. Dezember 2021 öffneten sich im digitalen Adventskalender „Schau her – offene Türen im Advent“ der Evangelischen Erwachsenenbildung Bamberg (www.eeb-bamberg.de) viele Türen und brachten in Videos allerlei Geschichten, Impulse und gute Nachrichten.

Am 15. Dezember lud Yvonne Bock, seit September 2021 Leiterin vom Weltladen Bamberg, zu einem Rundgang ein und stellte aktuelle Beispiele des breiten Sortiments vor.

Das Video können Sie hier ansehen.

 

Bamberg ist seit 2014 Fairtrade-Stadt.

Der Landkreis Bamberg ist seit 2020 Fairtrade-Landkreis.

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist seit 2018 Fairtrade-University.

Insgesamt 9 Bamberger Schulen und eine Schule im Landkreis sind fairtrade-zertifiziert.
Eichendorff-Gymnasium (seit 2013)
Maria-Ward-Gymnasium (seit 2013)
Maria-Ward-Realschule (seit 2013)
Heidelsteigschule (seit 2014)
Graf-Stauffenberg-Realschule (seit 2015)
Franz-Ludwig-Gymnasium (seit 2016)
E.T.A. Hoffmann-Gymnasium (seit 2016)
Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule (seit 2017)
Berufsfachschulen Mariahilf (seit 2018)
Steigerwaldschule Ebrach (seit 2016)

  • Adresse
  • Öffnungszeiten
  • Aktuell
  • Neu im Laden
  • Bildungsservice
  • 40 Jahre WL Bamberg

Weltladen Bamberg
Kapuzinerstraße 10
96047 Bamberg

Tel: 0 951 – 20 37 55

WLBamberg@sidew.de

Dienstag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr
Samstag 10.00 - 14.00 Uhr

Veganuary mit Gepa – tolle Rezeptideen mit Produkten aus unserem Laden

Januar kann der Monat mit guten Jahresvorsätzen sein, in dem mal neue Routinen probiert werden können. Dazu möchte die Kampagne „Veganuary“ (veganer Januar) aufrufen und uns ermutigen, sich für diesen Monat und auch darüber hinaus in einer veganen Ernährung zu versuchen.

Durch eine vegane Ernährung kann nicht nur Tierleid verringert werden, sondern auch Umweltbelastung. Dies trifft sich bei der großen Auswahl an veganen Produkten von Gepa mit fairen Handelsbedingungen.

Die Rezepte zu den kreativen Gerichten finden Sie hier.

 

Weitere Infos zum Veganuary: https://veganuary.com/de/uber-uns/uber-veganuary/

Wir sind dabei beim inspirierenden Adventskalender der Evangelischen Erwachsenenbildung Bamberg

Schauen Sie doch mal vorbei – am 15.12. öffnete sich die virtuelle Tür zum Weltladen Bamberg!

 

Schokoladengenuss mit gutem Gewissen

Die süße Seite von Stadt und Landkreis Bamberg – bio und fair!

Fairtrade-Stadt. Mit gutem Gewissen naschen – was für eine angenehme Vorstellung! Dank der neuesten Fairtrade-Idee von Stadt und Landkreis Bamberg wird – zumindest losgelöst vom Ergebnis auf der Waage – das jetzt wahr. Umweltreferent Jonas Glüsenkamp und Landrat Johann Kalb stellten am 18. Oktober im Weltladen Bamberg in der Kapuzinerstraße 10 die neuen fairen Schokoladentafeln aus Stadt- und Landkreis vor. In eigens gestalteten Banderolen mit attraktiven Aquarell-Motiven aus der Region werden ab sofort verschiedene Sorten fair produzierter Schokolade aus dem Sortiment der Firma GEPA angeboten. Die Motive stammen von zwei heimischen Künstlerinnen, Nadja Philomena Rakowski und Ellis Ehlers.
Kalb und Glüsenkamp waren sich nach der ersten Kostprobe einig: Die neuen Fairtrade-Schokoladen überzeugen in jeder Hinsicht. „Sie schmecken nicht nur ausgezeichnet, sondern bewirken auch Gutes.“
Die Tafeln enthalten ausschließlich Produkte aus biologischem Anbau und sind fair gehandelt. Die Kakao-Produzentinnen und -produzenten in den Herkunftsländern in Afrika und der Karabik erzielen dadurch einen Preis, der ihnen ein ausreichendes Einkommen ermöglicht. „Fair gegenüber der Natur – fair gegenüber den Menschen: Mit unserer Fairtrade-Initiative wollen Stadt und Landkreis dazu einen Beitrag leisten. Die neue Schokolade ergänzt und erweitert unsere Kampagne perfekt“, betonten Glüsenkamp und Kalb.
„Wir zählen auf die Menschen in unserer Region, dass sie uns durch den Kauf fair gehandelter Produkte dabei unterstützen, die Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen der Menschen in den Anbauländern, aber letztlich damit auch bei uns zu verbessern.“
Erhältlich ist die neue faire Schokoladen-Edition im Weltladen Bamberg und im REWEMarkt Rudel, Würzburger Straße 55, in Bamberg.
Für die Weihnachtszeit wird die Schokolade demnächst auch mit weihnachtlichen Motiven im  beliebten Weihnachtsschlemmerkistla der Regionalkampagne für Nachhaltigkeit von Stadt und Landkreis Bamberg enthalten sein.

(Quelle: Rathaus Journal Bamberg vom 29.10.2021)

 

Fairer Aufbruch und existenzsichernde Löhne

Die Faire Woche ist seit 2001 die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland. Vom 10. bis 24. September 2021 stand sie unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“. Um „menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ geht es 2021 und 2022 – ein Menschenrecht, das sich aus Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN-Charta ableitet. Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) beinhalten menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften. Millionen Menschen müssen unter unwürdigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen schuften und verdienen dennoch nicht genug, um ihr tägliches Überleben zu sichern. Insbesondere Menschen im Globalen Süden sind davon betroffen, weil sie oft zu den schwächsten Gliedern der Produktionsketten gehören.

Angelika Muthmann, seit 1992 im Weltladen Bamberg engagiert, und Yvonne Bock als neue Ladenleitung, verantworteten gemeinsam die Faire Woche-Aktionen, in der Bundespolitiker sich auf einen Gedankenaustausch einließen. So besuchten am 15. September MdB Thomas Silberhorn und MdB Andreas Schwarz den Weltladen in der Kapuzinerstraße 10 zum Gedankenaustausch.

Die Bundespolitiker erhielten von den Ehrenamtlichen Ursula Stretz und Marion Krieger sowie Yvonne Bock viele Informationen zu fair gehandelten Produkten und der Forderung von Fairtrade Deutschland, Forum Fairer Handel und dem Weltladen-Dachverband nach mehr Fairness im Welthandel und Veränderungen:
„Wir, die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vom Weltladen Bamberg, ermöglichen seit 1978 unseren Handelspartnern und Produzenten, ihre Waren zu fairen Bedingungen zu verkaufen. Laut Forum Fairer Handel wurden 2020 Waren im Wert von 1,8 Mrd. € abgesetzt, das ist ein Betrag von 21,63 € pro Kopf. Trotz privaten und zivilgesellschaftlichen Engagements arbeiten noch immer viele Kinder unter ausbeuterischen gesundheitsgefährdenden Verhältnissen auf Kakao-Plantagen in Westafrika (Ghana, Elfenbeinküste), in indischen Steinbrüchen oder beim Nähen von Fußbällen in pakistanischen Fabriken. Viele Handelspartner unterstützen seit über 50 Jahren menschenwürdige Arbeitsbedingungen, indem sie Genossenschaften stärken, über Menschenrechte aufklären und über Gütesiegel Transparenz herstellen. Der Umsatz an fair gehandelten Produkten steigt seit Jahren – das ist der Erfolg ihrer harten Arbeit!“
Die drei Weltladen-Vertreterinnen: „Aber 2020 ist der Umsatz erstmals wieder gesunken. Von den Pandemie-Folgen sind Menschen am härtesten betroffen, die nicht durch soziale Sicherungssysteme geschützt und strukturellen Machtungleichgewichten schutzlos ausgeliefert sind:  Kleinbäuer*innen und Produzent*innen am Anfang vieler Lieferketten, informell Beschäftigte, Frauen, Kinder sowie Migrant*innen. Um eine Mensch und Natur ausbeutende Wirtschaftsordnung zu verändern, braucht es nicht nur persönliches Engagement, sondern politische  Rahmenbedingungen. Privatpersonen, Zivilgesellschaften und Politik können und müssen besser  und lauter werden – für Menschenrechte,
ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften.  Mit Lieferkettengesetz und dem Verbot unlauterer Handelspraktiken sind wir noch lange nicht am Ziel. Die Stärkung von Klimaschutz und Menschenrechten sowie die Verbesserung  von sozialen Standards und des Schutzes von Arbeitnehmer*innen muss zur Grundlage von  handlungspolitischen Entscheidungen werden. Daher möchten wir Sie als Stimme für den Fairen  Handel in der neuen Legislaturperiode gewinnen.“
Die Abgeordneten Thomas Silberhorn und Andreas Schwarz unterzeichneten
FAIRSPRECHEN:


Existenzsichernde Löhne und Einkommen weltweit fördern.
Menschenrechtliche Sorgfalt für Unternehmen verbindlich durchsetzen.
Handelspolitik fair gestalten.
Globale Klimagerechtigkeit herstellen.
Soziale und ökologische Kriterien bei öffentlicher Beschaffung verankern.


Thomas Silberhorn
betonte, dass er mit der Weltladen-Bewegung eine persönliche Beziehung habe seit der kirchlichen Jugend bei der Pfarrgemeinde Memmelsdorf oder der Altkleidersammlung für Kinder in Afrika. In seiner Zeit im Entwicklungsministerium hat er viele Länder kennengelernt und weiß um die Zustände in Thailand oder Pakistan (Verdienst 60 €) und Bangladesch (die Hälfte). Als Ziel begrüßt er, die Lieferketten transparent zu machen. Leider hält sich die Textilindustrie zurück (Ausnahmen Jack Wolfskin oder Vaude) und große Marken platzieren ihre Aufträge weltweit. Aber z.B. Adidas baue weltweit eigene Firmen für die Produktion und Nachhaltigkeit. Eingeprägt haben sich „Fußbälle ohne Kinderarbeit“, leider gibt es das für andere Sportarten wie Basketball nicht. Die Standards sollte man sozial-ökologisch vereinheitlichen: „Fairtrade“ ist einigermaßen ok, aber auch die von Gerd Müller (BMZ) geförderte Marke „Grüner Knopf“. Der Markt braucht Ordnung/Regeln und der Staat hat für faire Bedingungen zu sorgen. Der CSU-Politiker will, dass die Wertschöpfung z.B. von Kaffee in den Anbaugebieten stattfindet. Qualitätsstandards, die wir in Europa brauchen, geben dies bisher z.B. in Äthiopien nicht her: den Kunden muss es schmecken und das technische Know-how muss vor Ort gewährleistet sein. Bei Mango aus Kamerun funktioniere Produktion und Verarbeitung vor Ort, die Ware gelange per Flieger schnell nach Paris. In Pakistan (etwa 58% der weltweiten Textilproduktion) empfahl er als Staatssekretär einem Unternehmer mehr Nachhaltigkeit und Umstellung der Abläufe (Beleuchtung, Sanitär, etc.) und trotz höherer Kosten war der Betrieb wesentlich effizienter und schon nach sechs Monaten hatten sich die Kosten amortisiert.

Andreas Schwarz verwies auf schwierige Verhandlungen mit der Union für das Lieferkettengesetz, was zum ersten Kompromiss führte. Regeln müssen auch immer kontrolliert werden. Trotz Mittel von ca. 12 Mrd. für Entwicklungszusammenarbeit wäre direkter Einfluss vor Ort statt Engagement von Firmen und Verbänden besser. In der Landwirtschaft dominiere die Ausbeutung von Tieren und Natur. Der SPD-Politiker ist für sozial-ökologische Kriterien, eine nachhaltige Beschaffung sowie eine gesamtgesellschaftliche Offensive für Fair Trade: vor Ort das Bewusstsein schaffen und vom Gesetzgeber auch ökologische Standards bei Ausschreibungen vorgeben. Druckmittel auf Länder wie Brasilien wegen der Abholzung/Rodung im Amazonas-Gebiet könnten Freihandelsabkommen sein – Mercosur ist ja noch in der Diskussion. Ökologische und soziale Kosten müssen einfließen. Die Einhaltung von Menschenrechten, Verhinderung von Kinderarbeit und ein reduzierter ChemieEinsatz muss vor Ort kontrolliert werden. Bei großen Lebensmittelhandel-Ketten ist Fairer Handel im Kommen und noch mehr Wachstum im regionalen Handel zu sehen. Die Palette fair gehandelter Produkte steigt. Schwarz: „Lebensmittel unter Preis verkaufen geht gar nicht!“ Kampfangebote und Wetten auf Lebensmittel sollten verboten werden.

Laut Ursula Stretz sind wir Müllweltmeister, was konträr zu Fairem Handel und zur Nachhaltigkeit stehe. Schwarz bestätigte, dass die Corona-Pandemie der Verpackungsindustrie einen wahren Boom bescherte. Yvonne Bock betonte, dass der Weltladen für Bildung und ehrenamtliches Engagement steht und man eine Zusammenarbeit mit Schulen, der Uni und der Stadt anbiete. Statements zum Fairen Handel von CSU (Thomas Silberhorn), SPD (Andreas Schwarz), Grüne (Lisa Badum), Linke (Jan Jaegers), FDP (Sven Bachmann) und ÖDP (Lisa Lösel) wurden während der Fairen Woche-Aktionen im Schaufenster präsentiert. Corona-bedingt waren Verkostungen oder Aktivitäten wie der Stand beim Bauernmarkt (wegen Abstandsregeln kein Platz) leider nicht machbar, aber die Palette an fair produzierten und gehandelten Produkten im Weltladen Bamberg ist und bleibt vielseitig. Das Weltladen-Team dankt, dass auch in Pandemie-Zeiten die Solidarität der Menschen durch den Kauf fair gehandelter Produkte niemals nachgelassen hat und hofft auf ein wachsendes Verständnis und die Unterstützung der Partner vor allem im Globalen Süden.

© Volker Hoffmann

„Faires Pfund Bio Kaffee“ als Testsieger: 100% fair – 100% lecker!

In der November-Ausgabe 2021 der Zeitschrift ÖKO-TEST erzielte „Faires Pfund Bio Kaffee“ von GEPA die Bestnote „gut“. Der Testsieger unter 20 Kaffee-Anbietern erreichte in der Kategorie „Kaffeeanbau / Transparenz“ als einziges Produkt „sehr gut“ und zählt hinsichtlich der Inhaltsstoffe auch zu den Besten im Test.

Dieser fein geröstete, voll aromatische Fair Trade Kaffee aus Arabica- und Robusta-Bohnen aus 100 % ökologischem Anbau ist ergiebig sowie kräftig im Geschmack und eignet sich zur Zubereitung in der Kaffeemaschine – oder noch besser im Handfilter. Die Bohnen der ausgewogenen Arabica-Robusta-Mischung kommen u.a. von Kagera Cooperative Union in Tansania: Die Kooperative KCU ist seit 1993 GEPA-Partner und ein Zusammenschluss von zurzeit 131 Einzelkooperativen nahe des Victoriasees, zu dem rund 60.000 Bauern gehören.

Fair ist mehr Genuss für mich und die Welt!

 

Ein Stück präkolumbianischer Kultur

Unsere neue Schmuckkollektion von Eden stammt aus der Werkstatt Precolombian S.A.S. in Bogotá in Kolumbien. Dort arbeiten ca. 12 Frauen und Männer für einen fairen Lohn zu flexiblen Arbeitszeiten. Zudem werden ihnen die Kranken- und Rentenversicherung sowie die Fahrtkosten bezahlt.

Die Schmuckstücke sind sowohl in ihrem Design, als auch in ihrer Herstellungsweise  nach Vorbildern aus präkolumbischen Kulturen gefertigt. Die Goldschmiede der Sinú, Calima, Nariño, Quimbaya und Tairona waren Meister ihrer Kunst und genossen einen besonderen Status in der Gesellschaft. Inspiriert von Gegenständen südamerikanischer Kulturen aus vorspanischer Zeit wurden die Symbole in Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen des Museo del Oro in Bogotá entworfen. Dort befinden sich auch viele der Originale.

 

Wachsausschmelzverfahren in der verlorenen Form“, so nennt sich die antike Handarbeitstechnik. Zunächst werden Modelle aus Wachs geformt, die von Hand bearbeitet werden. Die Modelle werden mit Gips umhüllt und dann aus der Form herausgeschmolzen, sodass ein Hohlraum entsteht, der wiederum mit 950er Silber ausgegossen wird. Diese Technik ist als „Wachsausschmelzverfahren in der verlorenen Form“ bekannt. Nach dem Entfernen der Gipsform wird jedes Stück einzeln geschliffen. Die fertige Basis aus Silber wird zum Schluss mit Gold von 24 Karat überzogen und abschließend nochmals mattglänzend poliert.

Außerdem ist die Werkstatt Precolombia S.A.S seit 2019 von FAIRMINED zertifiziert: die Rohstoffe stammen aus Minen, die von Kooperativen geführt werden und auf die Einhaltung höchster Sozial- und Umweltstandards achten. Informationen zu der Organisation finden Sie hier.

Weitere Schmuckstücke der Kollektion können bei uns bestellt werden.

 

Fair gegenüber der Natur – fair gegenüber den Menschen!

Die Fairtrade-Stadt und der Fairtrade-Landkreis Bamberg haben nun auch fair gehandelte Stadtschokolade im Portfolio!

  • Sie wählen aus 16 verschiedenen Schokoladen, bio und fair
  • 7 verschiedene Banderolen mit Bamberger und Landkreis-Motiven stehen zur Auswahl

Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für mehr Fairness und Gerechtigkeit weltweit!

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite „Aktuelles“!

Faire Bälle von der Bad Boyz Ballfabrik NürnbergBadBOYZ DSC08272

Passend zur Europameisterschaft des Männerfußballs sind die fair gehandelten Bälle aus der Bad Boyz Ballfabrik in Nürnberg im Laden eingezogen.

Die Bälle in verschiedenen Größen und Designs werden in Pakistan produziert.

Sie sind…

  • in Handarbeit aus schadstofffreien Materialien hergestellt
  • nach FIFA-Qualitätskriterien getestet
  • für das Spielen auf verschiedenen Niveaus und bei unterschiedlichen Bedingungen optimiert

Weitere Informationen finden Sie hier!

Hängematten und mehr von TICKETTOTHEMOONDisplay_20210720_123122

Eine freie Stelle auf einem Campingplatz zu finden ist diesen Sommer ein Kunststück. Zwei Bäume dagegen plus eine Hängematte von TICKETTOTHEMOON…

Hängematten von TICKETTOTHEMOON sind…

  • aus extrem haltbaren Fallschirm-Nylon gefertig
  • waschbar, schimmel- und fäulnisresistent, hautfreundlich
  • in Handarbeit nach Fairtrade-Standards in Bali gefertigt
  • in verschiedenen Farbkombinationen zu haben

Aus den Materialresten, die bei der Produktion anfallen, lässt TICKETTOTHEMOON leichte, faltbare Rucksäcke und Einkaufstaschen fertigen, auch diese sind bei uns erhältlich.

Weitere Informationen finden sie hier!Outdoor_20210720_123945

  • Service
    Neben dem Verkauf beraten und unterstützen wir all diejenigen gerne, die sich für den Fairen Handel engagieren. Gerne stellen wir für Sie Geschenkkörbe nach Ihren Wünschen zusammen.
  • Führungen und Bildungsangebote
    Für Ihren Pfarrgemeinderat, den Frauenbund oder Seniorenkreis, Ihre Firm- oder Konfirmationsgruppe oder Ihre Schulklasse bieten wir eine Führung durch unseren Laden an.
  • Besonderes für Schulen und Kindergärten:

Zu folgenden Themen können Sie bei uns Material ausleihen:

Afrikakoffer

Der Afrikakoffer soll jüngeren Kindern zwischen Vorschulalter und Grundschule eine Ahnung von der Vielfalt des afrikanischen Kontinents vermitteln. Neben kindgerechten Publikationen zu klassischen Fairtrade-Themen wie Armut und Hunger, Bildung oder Wasserzugang und vielen Kinderbüchern zum Vorlesen und Anschauen kann Musik gemacht und gespielt werden.

Dem Inhalt entsprechend ist der Koffer groß und schwer und sollte am besten mit dem Auto transportiert werden.

 

 

Inhalt:

  • Konzeptpapier
  • Materialmappen zu verschiedenen Themen (u.a. Armut und Hunger beenden, Kinderalltag in Afrika, Rezepte)
  • Kopiervorlagen mit Bastelideen und zum Ausmalen
  • Kinderbücher zu afrikanischen Themen
  • Poko (afrikanisches Würfelspiel)
  • Puzzles
  • mehrere Puppen
  • Musikinstrumente (u.a. Rasseln, Flöte, Trommeln)
  • Gebrauchsgegenstände (u.a. Korb, Holzmörser)
  • Bilder und Dias
  • Tücher und Hemden

Kaffeeparcours

Der Kaffeeparcours ist als interaktive Ausstellung mit Mitmachstationen konzipiert, kann aber auch in reduzierter Form als bloße visuelle Tour durch die Welt des Kaffees verwendet werden. In seiner umfangreichsten Form vollziehen die Teilnehmer*Innen diesen Weg Schritt für Schritt praktisch nach, vom Anbau über das Aussortieren schlechter Bohnen, den Transport, die Röstung vor Ort bis hin zu einer sehr persönlichen Tasse Kaffee am Ende des Parcours. Außerdem wird anhand eines einfachen Börsenspiels über die instabile Preislage auf dem Kaffeemarkt informiert. Entsprechend des Themas ist das Set für ältere Jugendliche und Erwachsene geeignet.

 

Inhalt:

  • 1 Jutesack (kann mit bis zu 60 kg befüllt werden, um den Transport eines Kaffeesacks zu simulieren)
  • 10 kleine Korbschalen
  • 1 Federwaage
  • 1 Set mit 15 Börsenspielkarten
  • 1 Metalldose für das Börsenspielgeld
  • Holzspatel zum Umrühren beim Rösten
  • 5 kleine Röstpfannen
  • 1 Kaffeemühle
  • 1 Packung grüne Erbsen („schlechte Kaffeebohnen“)
  • 2 große Korbschalen
  • 1 CD „Acoustic Cafe“
  • 1 elektrische Kochplatte und Kabel
  • Rohkaffee
  • 7 Rollups für die Ausstellung
  • 2 Begleithefte
  • 1 Kaffeequiz und Kaffee-Info
  • diverse Flyer und Broschüren
  • Test für den individuellen ökologischen Fußabdruck

 

Fußballkoffer

Fußbälle stehen für unbeschwerten Spielspaß – dieser Koffer legt den Fokus auf die faire Herstellung. Leider ist die immer noch eher Ausnahme als Regel im Sportgeschäft.

 

Die Materialien sind für Kinder ab dem Grundschulalter geeignet.

 

 

Inhalt:

  • CD-Rom mit Diashow „Fair gehandelte Bälle aus Pakistan“
  • Arbeitsmaterialien und Informationen für Unterricht und Jugendarbeit (mit Film)
  • originales Ball-Nähset aus Pakistan
  • offener Ball mit Blase
  • Fußball-Quiz und Lösung

Kakaokiste

Die Kakaokiste informiert Kinder ab dem Grundschulalter über die Herkunft der Lieblingssüßigkeiten Kakao bzw. Schokolade. Neben viel schriftlichem Informationsmaterial und Vorschlägen für Spiele und Vorträge bekommen Sie hier auch das Kakao-Set der GEPA. Es enthält die Rohstoffe der Schokoladenproduktion (Kakaobohnen, -butter, -pulver etc.) als kleine Proben.
Die Materialien sind für Kinder ab dem Grundschulalter geeignet.

 

 

Inhalt:

  • Mappe und Begleitheft zur Kiste
  • GEPA Kakaoset, enthält alle Verarbeitungsstufen zwischen Kakaobohnen und Schokolade in kleinen Proben (Kakaobohnen, Kakaobohnenschalen, Kakao-Nibs, Kakaomassenchips, Kakaobutterchips, Kakaopulver, Mascobado-Vollrohrzucker)
  • Malbuch
  • DVD „Speise der Götter“
  • Infohefter mit kindgerechten Informationen zur Fairtrade und Kakaoanbau
  • Infobuch „Wo kommt die Schokolade her?“ (Hans-Jürgen Netz)
  • Tuch
  • Folienmappe „Vom Kakaobaum zur Schokolade“
  • Afrikanische Spiele
  • weitere Spielvorschläge, Puzzles, Geschichten und Vortragsbeispiele

Mangokoffer

Mangos – getrocknet, als Gummibärchen oder Saft – sind beliebt im Weltladen. Die Fairhandelsgenossenschaft WeltPartner e.G. arbeitet für diese Fruchterzeugnisse mit der Kinderschutzorganisation Preda auf den Philippinen zusammen. Jugendliche und Erwachsene können sich mit diesem Koffer sowohl mit der vielseitigen Mangofrucht, als auch mit der Arbeit von Preda auseinandersetzen.

 

Inhalt:

  • Info-Ordner
  • Prospekte
  • Musik-CD
  • DVD „Fair trade mit Mangos von Preda“
  • DVD „Knastkinder“
  • Plakate und weitere Informationsmaterialien

Kinder einer Erde

Dieses bunte Set soll kleineren Kindern Anregungen geben, mit Neugier andere Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. Bücher, Spiele und Spielzeuge können je nach Interessenlage der Kindergruppen kombiniert werden.
Die Materialien sind für Kinder ab dem Vorschulalter geeignet.

 

 

Inhalt:

  • Bücher zu den Themen Fremdheit und Integration, u.a. „Irgendwie Anders“, „Neben mir ist noch ein Platz“, „Der Regenbogenfisch“
  • Afrika-Puzzle
  • Kinderlieder-Buch und Kassette
  • Wandzeitung „So leben Kinder“
  • Schachtel mit Gewürzproben
  • Trommelstöcke
  • Praxismappe Grundschule
  • Materialordner

2019 konnten wir unser vierzigjähriges Jubiläum begehen. Zum festlichen Tag der offenen Tür kamen am 26.10.2019 viele Gratulantinnen und Gratulanten, u.a. unser Gründungsmitglied Stephan Stricker (Aachen), Gottfried Baum (ehemaliger Misereor-Geschäftsführer), Dr. Eberhard Bolay (Vorstand im Weltladen Dachverband), Björn Scharf (Jugendamt der Erzdiözese Bamberg), unser ehemaliger Ehrenamtlicher Andreas Schneider (heute u.a. Eine Welt Laden Fürth), der Bamberger Dompfarrer Dr. Markus Kohmann, Ulrich Frey (1. Vorsitzender unseres Ladenverbunds Solidarität in der einen Welt e.V.) sowie Margit Meier und Heidi Weiß (Fairhandelszentrum Langquaid).

Fotos: Volker Hoffmann, Klaus Muthmann